Gartenfreunde Kreuztal seit 1903 e.V.
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Aktuelles

Das Jahr 2019 war insgesamt ein schlechtes Jahr für Mostobst.

 

Trockenheit, Fäulnis und sonstige Faktoren waren dafür die Ursache.

 

Um dieses Jahr wieder auf mehr und besseres Obst zu erhalten, sollten die Obstbäume jetzt im Winter fauliges und verdorrtes Obst vom Baum entfernen. So können Pilzkrankheiten vorgebeugt werden.

 

In verdorrten Früchten,

 

insbesondere bei Äpfel, Birnen, Quitten, Sauerkirschen, Zwetschgen oder Pfirsichen,

 

können Erreger der sogenannten Monilia-Fruchtfäule überdauern und sich dann im Frühjahr erneut ausbreiten. 

Die Monilia-Fruchtfäule erkennt man an ringförmigen, graubraunen Pilzfruchtkörpern, die sich auch bei gelagertem Kern- und Steinobst ausbreiten kann und Schwarzfäule entwickelt.

 

Die Entfernung der Fruchtmumien kann man mit dem Winterschnitt der Obstbäume verbinden.

 

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfielt dabei, beim Schnitt von unten nach oben vorzugehen und wenige, größere Schnitte vorzunehmen. Je stäreker der Schnitt, umso besser für die Fruchtgröße. 

Beim Winterschnitt sollte man jedoch auf die Temperaturen achten, bei Frost besteht die Gefahr, dass in den Schnittwunden Schäden am Holz entstehen.

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