Gartenfreunde Kreuztal seit 1903 e.V.
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Aktuelles

Das Jahr 2019 war insgesamt ein schlechtes Jahr für Mostobst.

 

Trockenheit, Fäulnis und sonstige Faktoren waren dafür die Ursache.

 

Um dieses Jahr wieder auf mehr und besseres Obst zu erhalten, sollten die Obstbäume jetzt im Winter fauliges und verdorrtes Obst vom Baum entfernen. So können Pilzkrankheiten vorgebeugt werden.

 

In verdorrten Früchten,

 

insbesondere bei Äpfel, Birnen, Quitten, Sauerkirschen, Zwetschgen oder Pfirsichen,

 

können Erreger der sogenannten Monilia-Fruchtfäule überdauern und sich dann im Frühjahr erneut ausbreiten. 

Die Monilia-Fruchtfäule erkennt man an ringförmigen, graubraunen Pilzfruchtkörpern, die sich auch bei gelagertem Kern- und Steinobst ausbreiten kann und Schwarzfäule entwickelt.

 

Die Entfernung der Fruchtmumien kann man mit dem Winterschnitt der Obstbäume verbinden.

 

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfielt dabei, beim Schnitt von unten nach oben vorzugehen und wenige, größere Schnitte vorzunehmen. Je stäreker der Schnitt, umso besser für die Fruchtgröße. 

Beim Winterschnitt sollte man jedoch auf die Temperaturen achten, bei Frost besteht die Gefahr, dass in den Schnittwunden Schäden am Holz entstehen.

 

Der Landesverband der Gartenfreunde informiert:

 

Frühjahrskur für den Rasen

Im Frühjahr sehen die Rasenflächen in vielen Hausgärten ganz anders aus, als in den bunten Gartenzeitschriften und -katalogen. Wo zarte grüne Hälmchen eine Freude fürs Auge und eine angenehme Trittfläche bieten sollen, machen sich Klee und Moos im Hausgarten breit.

Von März bis Anfang April ist der optimale Zeitpunkt, um den Zierrasen auf Vordermann zu bringen, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Nach deren Auskunft führen mehrere Schritte zu einem ansehnlichen und strapazierfähigen Rasen:

Zuerst muss der Rasen mit der niedrigsten Einstellung des Rasenmähers geschnitten und das Schnittgut eingesammelt werden. Anschließend muss der Rasen vertikutiert oder belüftet werden. Dies kann schweißtreibend von Hand geschehen oder man nutzt eine entsprechende Einrichtung am Rasenmäher. Durch diese Maßnahme wird überflüssiges und abgestorbenes Material entfernt und der Boden belüftet.

Die wichtigste Maßnahme der Frühjahrskur ist eine bedarfsgerechte Düngung. Geeignet sind spezielle Rasendünger mit Lang-zeitwirkung, im Handel auch als Depot-dünger bezeichnet. Diese speziellen Dünger gewährleisten einen gleichmäßigen Nährstoffzufluss von drei bis vier Monaten, der für eine optimale Rasendüngung unerlässlich ist.

Mit diesen Maßnahmen werden Unkraut und Moos im Rasen verhindert oder stark unterdrückt. Die nächste Düngung sollte Ende Juni / Anfang Juli erfolgen. Ist eine Neusaat oder eine Nachsaat eines schütteren Rasens erforderlich, sollte der Hobbygärtner sich mit diesen Arbeiten bis Mitte Mai gedulden.

Forsythien nach der Blüte schneiden

Forsythien, auch Goldglöckchen, Goldflieder oder Goldweide genannt, bringen mit ihren intensiv gelben Blüten noch winterkahle Gärten schon früh zum Leuchten. Die Anspruchslosigkeit der Pflanzen ermöglicht auch unerfahrenen Hobbygärtnern einen schnellen Erfolg.

Nach Auskunft der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sind Forsythien winterhart, benötigen aber einen sonnigen bis halbschattigen Standort und wachsen am besten in feuchten, wasserdurchlässigem Boden, der nicht zu kalkhaltig sein darf.

Da der Strauch flach wurzelt, erträgt er auch die Konkurrenz älterer Bäume. Forsythien sehen auch in Heckenform gezogen gut aus. Die Pflanzen dürfen allerdings nicht zu eng stehen: Ausgewachsen erreichen sie eine Höhe von etwa vier Meter und eine Breite von zirka drei Meter.

Damit die Pflanzen jedes Jahr aufs Neue kräftig blühen, ist Folgendes zu beachten: Forsythien sollten direkt nach der Blüte zurück geschnitten werden. Die alten vier- bis fünfjährigen Äste und die neuen, dünnen Triebe werden kurz über dem Boden gestutzt. Nur die kräftigen jungen Bodentriebe aus dem Vorjahr bleiben stehen. Diese Triebe bilden im Sommer Seitenzweige aus, die im nächsten Frühjahr blühen.

Einfach ist auch die Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr oder im Juli schneidet der Hobbygärtner noch grüne, etwa 20 Zentimeter lange Stecklinge von den Pflanzen und steckt diese zu drei Viertel in mit Erde gefüllte Töpfe. Nach der Bewurzelung können sie dann in den Garten ausgepflanzt werden.

 

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